DGVN Baden Württemberg  
 
 
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Herzlich willkommen bei der DGVN Baden-Württemberg!

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, kurz DGVN, will die deutsche Öffentlichkeit mit dem Zweck, den Einrichtungen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen und ihrer Sonderorganisationen vertraut machen. Ferner möchte sie das Interesse für zwischenstaatliche und internationale Beziehungen wecken und das Verständnis für aktuelle Vorgänge in der Außen- Sicherheits-, Entwicklungs- und Weltwirtschaftspolitik fördern. Die DGVN ist überparteilich und unabhängig. Sie ist als gemeinnützige Organisation anerkannt und freut sich über engagierte Mitglieder.


KaMUN – The Black Forest Summit 2019 ist eine Model United Nations Konferenz vom 15. bis 17. November 2019 in Karlsruhe. Organisiert von einer studentischen Hochschulgruppe, der Model United Nations Initiative Karlsruhe e.V. kurz: Munika, findet die KaMUN dieses Jahr das zehnte Mal statt. 150 Teilnehmer aus aller Welt schlüpfen für ein Wochenende in die Rolle von UN-Diplomaten und erarbeiten im Planspiel als UN-Sicherheitsrat, Vollversammlung, ECOSOC oder Flüchtlingskommissariat multilaterale Lösungen zu Themenfeldern vom Jemenkonflikt über Erneuerbare Energien bis hin zu Abrüstung. Die meist studentischen Teilnehmer erfahren die Komplexität politischer Diskussion, verhandeln in englischer Sprache komplexe Sachverhalte und knüpfen quasi nebenbei ein internationales und fachübergreifendes Netzwerk.

KaMUN bedankt sich herzlich bei der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. für die Unterstützung der Pre-Conference Excursion zum Europäischen Parlament und -Rat. Ohne Sie wäre es nicht möglich gewesen Europa und nicht zuletzt die Personenfreizügigkeit beim queren der Grenze derart "erlebbar zu machen".

Weitere Informationen unter https://kamun.org/strasbourg


Karl-Heinz Meier-Braun
Ein Koffer voll Hoffnung
Das Einwanderungsland Baden-Württemberg
ISBN: 9783842522015​
192 Seiten
ca. 50 Abbildungen
Format 14,3 x 21,5 cm
Hardcover

Beim heiß diskutierten Thema „Migration/Integration“ lohnt es sich, exemplarisch für Deutschland auf den Südwesten zu blicken, Schlaglichter auf die jüngsten Entwicklungen und auf die vielfältige Geschichte von Flucht und Asyl zu werfen. Dabei zeigt sich, dass Migration nicht die Ausnahmesituation, sondern der Normalfall ist. Baden-Württemberg ist eigentlich durch Zuwanderung entstanden: die Heimatvertriebenen haben nach dem Zweiten Weltkrieg mehrheitlich für das Zustandekommen des neuen Bundeslandes gestimmt. Heutzutage wird die Spitzenrolle Baden-Württembergs als „Einwanderungsbundesland“ noch deutlicher. Im Südweststaat besitzen rund 3,4 Millionen Einwohner einen Migrationshintergrund. Fast ein Drittel der Baden-Württemberger gehört damit zu den „Migranten“. Bundesweit hat der Südweststaat schon immer eine wichtige Rolle in der „Ausländerpolitik“ gespielt und Einfluss genommen. Kein Wunder, denn die Ausländerbeschäftigung nach dem Zweiten Weltkrieg hat hier begonnen. Die allerersten italienischen „Gastarbeiter“ wurden in den Südwesten geholt, noch bevor ein Anwerbeabkommen abgeschlossen worden war. Damals veröffentlichte das Landesarbeitsamt noch eine Pressemitteilung unter der Überschrift „Wie kocht man Spaghetti für Italiener?“ Heute ist das Gericht die beliebteste Speise der Deutschen.

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Wir sind dran“   - Freiburger Podiumsdiskussion der DGVN zur UN-Agenda 2030

Bild: Hans-Christoph Graf von Sponeck, Elise Zerratz, Ekkehard Griep, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Peter Kolbe (DGVN)

Ein ausführlicher Bericht von dieser sehr erfolgreichen Veranstaltung am 9. Mai 2019 in Freiburg gibt es hier!


UNO-Schülerdialog in Überlingen mit Dr. Ekkehard Griep, DGVN

Bild oben: Dr. Peter Gött (UNESCO-Projetschule Jörg Zürn Gewerbeschule Überlingen), Dr. Ekkehard Griep (DGVN)

Rund 100 Schülerinnen und Schüler aus fünf Klassen der Jörg Zürn Gewerbeschule nahmen am 10. Mai 2019 am UNO-Schülerdialog mit Dr. Ekkehard Griep teil. Selbst einige Jahre in den Diensten der Vereinten Nationen (United Nations) in New York tätig, konnte Herr Griep aus erster Hand der interessierten Schülerschaft  die wichtigsten Informationen und Herausforderungen für die UN erläutern und auch auf die Fragen des Publikums kenntnisreich eingehen. Als stellvertretender Bundesvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) ist Herr Griep der Einladung zum UNO-Schülerdialog des Landesverbands Baden-Württemberg der DGVN sehr gerne gefolgt. Schuldirektor Stefan Wunder und UNESCO-Schulkoordinator Dr. Peter Gött begrüßten ihn, die Schülerschaft, sowie die anwesenden Lehrkräfte an ihrer UNESCO-Projetschule zu dieser besonderen Doppelschulstunde.

UNESCO-Projektschulen setzen sich in besonderer Weise mit den  Zielen der Vereinten Nationen auseinander im Unterricht, aber auch in außerunterrichtlichen Aktionen und Projekten. UNO-Schülerdialoge bringen ehemalige oder aktive Mitarbeiter der Vereinten Nationen zusammen mit Schülerinnen und Schüler in Deutschland, damit diese einen persönlichen Bezug zu den Vereinten Nationen gewinnen können. Gleichzeitig sind sie eine Wertschätzung der wertvollen Arbeit der UN-Bediensteten.

Insbesondere über die Rolle des Sicherheitsrates, dem wichtigsten Gremium innerhalb des UN-Systems, wurde in dem Gespräch mit den Schülern viel gesprochen. So gibt es im Sicherheitsrat, der aus fünf ständigen und 10 nichtständigen Mitgliedern besteht, neben den Pflichthemen, wie z.B. den laufenden UN-Friedensmissionen, auch immer die Möglichkeit eigene Themen auf die Tagesordnung zu bringen. Der monatlich wechselnde Vorsitz im Sicherheitsrat führte dazu, dass im April diesen Jahres Deutschland die Tagesordnung bestimmen konnte. Frauen in Friedensmissionen, Klimawandel, Abrüstung im Bereich der Kleinwaffen und die globale Gesundheit waren die vier Themen, welche Deutschland zur Sprache brachte. Ergebnisse sollen im nächsten Jahr präsentiert werden, wenn Deutschland zum zweiten Mal in seiner zwei-jährigen Mitgliedschaft im Sicherheitsrat den Vorsitz haben wird. Derzeit sind über 100.000 Menschen für die Vereinten Nationen in 14 verschiedenen UN-Friedensmissionen weltweit tätig als Zivilexperten, Polizisten oder Soldaten. Deutschland hat in Mali derzeit rund 1000 Soldaten im Einsatz für die Vereinten Nationen.

Herr Griep war am 11. April selbst Teil der deutschen Delegation im Sicherheitsrat, als Bundesverteidigungsministerin Frau Ursula von der Leyen die Sitzung zum Thema „Frauen in UN-Friedensmissionen“ leitete. Es war eine besondere Sitzung, da nicht nur die 15 Mitglieder sprechen durften, sondern auch viele andere UN-Mitgliedsländer, da es eine sogenannte offene Debatte war.

Neben der uns alle betreffenden UN-Agenda 2030 mit seinen 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung wurden auch schlimme Krisen im Jemen und Syrien im UNO-Schülerdialog angesprochen. Im Gegensatz zu Syrien sind im Jemen-Konflikt alle beteiligten Kriegsparteien derzeit bereit, sich zumindest unter Leitung der Vereinten Nationen gemeinsam an einen Tisch zur Lösung der Probleme zu setzen. So ist ein wichtiger Hafen im Jemen mittlerweile wieder offen für weltweite Hilfslieferungen. Besonders betroffen waren die Schüler, als Herr Griep von einem Gespräch mit einem UNICEF-Mitarbeiter in Afrika sprach, welcher sich mit seinem Team um ehemalige Kindersoldaten kümmert.

Herr Griep machte deutlich, dass insbesondere die vielen verschiedenen UN-Sonderorganisationen wie das Kinderhilfswerk UNICEF, das UN-Flüchtlingshilfswerk oder das Welternährungsprogramm weltweit eine ganz wichtige Arbeit für die notleidenden Menschen  leisten.

Bei allen Schwächen, die die UN hat, insbesondere hinsichtlich der Entscheidungsfindungen im UN-Sicherheitsrat, darf man die vielen UN-Einrichtungen nicht vergessen, die Millionen von Menschen tagtäglich helfen. Die Vereinten Nationen waren, sind und werden auch weiterhin die international einzig legitimierte Plattform für einen friedlichen und konstruktiven Austausch zwischen den Ländern unserer Welt bleiben.

Text und Fotos: Andreas Winterhalder (10.05.2019) 


Die Tätigkeiten des Landesverbands

In Baden-Württemberg kümmert sich das Team des Landesverbands um die Vermittlung von Wissen und Informationen über die Vereinten Nationen. Der Landesverband veranstaltet regelmäßig Vortragsveranstaltungen, Podiumsdiskussionen und UNO-Foren sowie Seminare zu UN-Themen, die oft in Kooperation mit anderen Trägern der politischen Bildung in Baden-Württemberg durchgeführt werden. Besonderer Themenschwerpunkt des Landesverbands ist der Bereich "Migration und die Vereinten Nationen".


Besondere Angebote gibt es für Schüler und Studierende, darunter UN-Tage an Schulen und Studienfahrten zu verschiedenen UN-Standorte.

Zentrale Themen sind u.a.:
  • Internationale Migration und die Vereinten Nationen
  • Die Vereinten Nationen und Friedenssicherung
  • Die Reform der Vereinten Nationen
  • Weltwirtschaftsfragen
  • Menschenrechtsschutz und internationales Strafrecht
  • Internationale soziale Probleme
  • Internationaler Umweltschutz
  • Deutschland in den Vereinten Nationen

Schwarzbuch Migration
Die dunkle Seite unserer Flüchtlingspolitik. 2018. 176 Seiten.
€ 14,95[D] / € 15,40[A] (bp 6306)
978-3-406-72110-6

Weitere Informationen finden Sie hier.

 
 
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