DGVN Baden Württemberg  
 
 
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Herzlich willkommen bei der DGVN Baden-Württemberg!

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, kurz DGVN, will die deutsche Öffentlichkeit mit dem Zweck, den Einrichtungen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen und ihrer Sonderorganisationen vertraut machen. Ferner möchte sie das Interesse für zwischenstaatliche und internationale Beziehungen wecken und das Verständnis für aktuelle Vorgänge in der Außen- Sicherheits-, Entwicklungs- und Weltwirtschaftspolitik fördern. Die DGVN ist überparteilich und unabhängig. Sie ist als gemeinnützige Organisation anerkannt und freut sich über engagierte Mitglieder!


Jahresbericht 2023

Auch das zurückliegende Jahr 2023 war für die DGVN in Baden-Württemberg ein sehr aktives Jahr mit zahlreichen Angeboten an Vorträgen, Studienseminaren, Tagungen und Podiumsrunden. Auch wenn die Lage unserer Welt in vielen Bereichen besorgniserregend bleibt und dabei gerade das System der Vereinten Nationen vor großen Herausforderungen steht, möchten wir mit unserer Arbeit, unseren Informationsveranstaltungen, Diskussionsangeboten und Studienreisen die Arbeit der UN begleiten, unterstützen und besonders junge Menschen motivieren, sich im UN-System zu engagieren. Auch wenn unsere Arbeit hier in Baden-Württemberg dabei nur ein kleiner Stein ist, schaffen viele kleine Steine gemeinsam doch einen Schritt in die richtige Richtung.

Unseren Jahresbericht 2023 finden Sie hier.


Kommende Veranstaltungen

Am 26. Januar 2024 und am 31. Januar 2024 bieten wir gemeinsam mit dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum Stuttgart (DAZ), der Universität Stuttgart sowie dem Europe Direct Informationszentrum Stuttgart zwei Veranstaltungen der DAZ-Reihe „What about Democracy“. Die erste Veranstaltung richtet sich an Studierende, die zweite ist für alle Interessierten offen:

Freitag, 26.1.2024 - 14:00 Uhr - What About Democracy?
Comparing the legal framework
Veranstaltungsort: Universität Stuttgart, Keplerstr. 17, 70174 Stuttgart Sprache: Deutsch
Veranstaltung für Lehramtsstudierende der Universität Stuttgart (und anderer Hochschulen), bei Interesse melden Sie sich bitte bei Dr. Marc Zeccola (marczeccola@posteo.de).

Wie resilient ist die amerikanische Verfassung? - Im Jahr der 60. Präsidentschaftswahlen zeigt sich auf beiden Seiten des Atlantiks ein erodierendes Demokratievertrauen. Insbesondere bei repräsentativen Demokratien nimmt der Wahlakt als unmittelbarer Ausdruck der Volkssouveränität eine zentrale Rolle ein. Die Frage nach einer Verfassungsresilienz ist deshalb entscheidend. Fragen nach dem Wahlalter und nach Amtszeitenbegrenzungen stehen hierbei im Mittelpunkt.

Ein Vergleich demokratischer Verfassungen kann dabei weiterhelfen, weshalb ein genauerer Blick auf die amerikanische Verfassung und das Grundgesetz als Grundlage wichtig ist. Dieser Workshop richtet sich ausschließlich an Lehramtsstudierende der Universität Stuttgart. Eine Einführung in das Grundgesetz und das Europarecht bietet Prof. Dr. Daniela Winkler und Dr. Marc Zeccola aus der Abteilung für Rechtswissenschaft vom Institut für Volkswirtschaftslehre und Recht. Dr. Florian Böller zieht eine vergleichende Perspektive anhand des amerikanischen Wahlsystems und der amerikanischen Verfassung. Wir laden Sie herzlich ein im Anschluss mit uns zu diskutieren.


Mittwoch, 31.01.2024 - 18:00 Uhr - What About Democracy?
Comparing the legal framework
Veranstaltungsort: Universität Stuttgart, Keplerstr. 17, 70174 Stuttgart Sprache: Deutsch

An diesem Abend greifen wir das Thema mit einem stärker gesellschaftspolitischen Blickwinkel wieder auf. Wir sprechen mit Prof. Dr. Doris Wydra von der Universität Salzburg und mit Boris Vormann, Ph.D., Professor am Bard College Berlin – A Liberal Arts University. Dabei werfen wir auch einen Blick auf die in 2024 anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament und den Präsidentschaftswahlen in den USA.

Und ebenfalls zum Vormerken:

Dienstag, 16.04.2024 - 18:00 Uhr - Haus der Katholischen Kirche Stuttgart
Klimakatastrophe, Kriege und Konflikte- Wie bleibt die Menschheit nachhaltig widerstandsfähig?

Zu allen Veranstaltungen erhalten Sie als Mitglied der DGVN nochmals rechtzeitig per Email weiterführende Informationen!


Studienreisen für das Jahr 2024

Gemeinsam mit den Kolleg*innen des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen sind folgende Studienreisen in Vorbereitung:

16. bis 23. März 2024 - Studienreise nach New York
Determined to save succeeding generations from the scourge of war
The United Nations and International Peace & Security

Zwischen 8. bis 17. Oktober 2024 (ganz genaue Daten folgen noch) Studienreise nach Washington D.C. und New York
„The United Nations, lobbying, decision-making and pathways towards reform”

Die Studienreise im März richtet sich eher an Studierende, ist aber für alle DGVN-Mitglieder grundsätzlich offen. Die Studienreise im Oktober richtet sich alle UN-politisch Interessierten und wird in Washington u.a. die Rolle der US-Präsidentschaftswahlen in 2024 und deren Einfluss auf die UN erörtern.

Sie können sich gerne unverbindlich bei uns melden, wenn Sie Interesse an einer Teilnahme an den Studienreisen haben. Das erleichtert uns die Planung.


Aktueller Buchtipp

Todesursache Flucht

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2018 ist bei Hirnkost das Buch »Todesursache: Flucht« erschienen – unterstützt von mehr als 60 Organisationen, die das Buch bei ihren Aktionen einsetzten. Es gab Theater- und Schullesungen, Kulturevents und viele Diskussionsveranstaltungen. Die Erstauflage (10.000 Exemplare) des Buches war zum Erscheinungstermin quasi bereits vergriffen. Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni erscheint nun die dritte, aktualisierte Auflage, ergänzt durch neue Listeneinträge, die bis zum Januar 2023 reichen.

In den vergangenen 25 Jahren sind mehr als 50.000 Menschen auf der Flucht nach und in Europa ums Leben gekommen. Das Buch enthält die Liste der belegten Fälle dieser Toten. Zusammengestellt wurde diese Liste ursprünglich von der Organisation UNITED for Intercultural Action in Amsterdam. Die meisten Toten sind ohne Namen verzeichnet. Die Hrsg. Anja Tuckermann und Kristina Milz möchten beispielhaft einige Namen nennen und die Menschen, die sie waren, dem Vergessen entreißen, um das Ausmaß dieser Tragödie besser zu fassen zu bekommen – und der Debatte um Flucht und Tod wieder ein menschliches Antlitz zu geben.

Die mehr als 600 Buchseiten umfassende Liste wird um kurze Porträtgeschichten von einigen der Gestorbenen, Berichten von Überlebenden und Beiträgen von Heribert Prantl, Rolf Gössner, Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heike Martin, Bündnis „Gemeinsam für Menschenrechte und Demokratie“, Jad Lehmann-Abi-Haidar, Aynouna e. V., Stephan Lessenich, Karl-Heinz Meier-Braun, ergänzt.

Eine Vorschau auf den Artikel von Prof. Karl-Heinz Meier-Braun finden Sie hier.

Todesursache Flucht

Kristina Milz | Anja Tuckermann
(Herausgeberinnen)

Sachbuch | 640 Seiten |
20 Euro |Hardcover mit Lesebändchen 
Print: 978-3-949452-90-1
epub: 978-3-949452-91-8
PDF: 978-3-949452-92-5

Erscheint am 01.06.2023


 

 


70 Jahre DGVN

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen ist am 10. Mai 1952 in Heidelberg von Bürgern aus Politik und Wissenschaft sowie Vertretern des kulturellen, sozialen und religiösen Lebens auf Anregung hochrangiger Mitarbeiter der Vereinten Nationen in New York und Genf gegründet worden.

Im Herbst 1950 brachen die Gerichtsreferendare Carl Eduard Bloem und Oskar Barthels als Mitglieder der 1949 gegründeten “Gesellschaft zur Wahrung der Grundrechte Mannheim Heidelberg” zu einem Studienaufenthalt in die USA auf. Der Anschauungsunterricht in Sachen Demokratie wurde zum Ausgangspunkt für die 1952 erfolgte Gründung der “Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen”. Dr. Carl Eduard Bloem hat im Jahr 2002 zum 50-jährigen Bestehen der DGVN seine Erinnerungen an die Anfänge hier niedergeschrieben.

Dr. Carl- Eduard Bloem wurde am 3.4.1922 in Düsseldorf geboren. Nach dem Abitur wurde er sofort zum Wehrdienst eingezogen. Erst nach Ende des Krieges konnte er sein Jurastudium in Heidelberg aufnehmen. 1949 gründete er mit weiteren Studierenden die Gesellschaft zur Wahrung der Grundrechte Mannheim- Heidelberg. Vom 4.10.1950 bis 3.1.1951 unternahm er mit Oskar Barthels als Mitglieder dieser Gesellschaft und weiteren Delegierten auf Einladung des State Departements eine Studienreise in die Vereinigten Staaten im Rahmen des Civil Liberties Exchange Program. Aufgrund der Eindrücke dieser Reise und der dort erfahrenen Ermutigung bildete er 1951 mit Oskar Barthels und weiteren Mitgliedern nach seiner Rückkehr einen Aktionsausschuss zur Gründung der Gesellschaft für die Vereinten Nationen, der in die Gründung der DGVN am 10.5.1952 in Heidelberg mündete. Herr Dr.Bloem blieb der DGVN sein ganzes Leben verbunden und wirkte lange aktiv im Vorstand des Landesverbandes mit. Bis zu seinem Tod am 2. Januar 2007 war er in Mannheim als Rechtsanwalt tätig. Er war verheiratet und hat drei Kinder.

Oskar Barthels war 1952 Mitbegründer der DGVN im Nachkriegsdeutschland. 1960 war er unter der Schirmherrschaft des damaligen Ministerpräsidenten Kurt Georg Kiesinger Mitbegründer des Landesverbandes Baden-Württemberg. Oskar Barthels war Leitender Ministerialrat und Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse. Er verstarb am 5. Juni 2010 im Alter von 90 Jahren.

Die DGVN wird Ihren beiden Gründungsvätern immer ein ehrendes Gedenken bewahren.

                                                                                                                                                                

Erster Generalsekretär war Hans Pfenninger (auf dem Foto aus dem Jahre 1952 rechts).

In einem Interview berichtet Dr. Angela Frank, die Tochter von Dr. Carl-Eduard Bloem, von der Gründung der DGVN, von ihrem Vater und vom Landesverband Baden-Württemberg.

Film mit Dr. Angela Frank

 

 

 
 
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