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Kommende Veranstaltungen

17. bis 19. November 2022, Stuttgart

Forum: Nachhaltiges Bauen und Wohnen. Urbanes Wohnen für Stuttgart und die Region, heute und in der Zukunft

Nachhaltigkeit im Bauen und Wohnen sowie am Gemeinwohl orientierte Lebensraumplanung werden angesichts der Klimakrise immer bedeutsamer, denn der Bau- und Gebäudesektor macht mehr als ein Drittel der globalen CO2-Emissionen aus. Vor allem in den Großstädten muss neuer bezahlbarer und klimafreundlicher Wohnraum geschaffen und der vorhandene Wohnraum dementsprechend saniert werden. Von besonderer Bedeutung ist hierbei, nachhaltige Alternativen zu finden und einzusetzen.

In diesem dreitägigen Forum wollen wir als Zivilgesellschaft gemeinsam mit Expert/innen aus der Wissenschaft sowie Planer/innen aus der Praxis genau diesen Fragen auf den Grund gehen, Lösungsansätze diskutieren und idealerweise praktische Lösungsvorschläge finden, um die Bau-, Energie-, und Klimawende auch in Stuttgart voranzubringen und möglich zu machen.

Die Veranstaltungen spiegeln die vielfältige Kompetenz der Trägerinstitutionen wider, die der Komplexität des Themas „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“ gerecht werden soll. Der DGVN Landesverband Baden-Württemberg ist als Mitglied der Agenda 2030 Bündnis mEin Stuttgart - mEine Welt Mitveranstalter der Reihe.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie auf den Seiten der VHS Stuttgart.


22. November 2022

Frauen und Migration in Zeiten von Krisen

Gemeinsam mt der Friedrich Naumann-Stiftung in Stuttgart breiten wir die Veranstaltung "Frauen und Migration in Zeiten von Krisen" vor, die am 22. November 2022 um 19:00 Uhr in der Stiftung Geißstraße 7 stattfinden wird.

Weitere Informationen mit Programm und Anmeldung folgen in Kürze.


Kurzbericht Aktivitäten DGVN-Landesverband 2021 Karl-Heinz Meier-Braun, Landesvorsitzender

2020/21 – Sven Plöger bei der DGVN

Wenn auch unter erschwerten Bedingungen konnte der Landesverband seine Arbeit trotz der Corona-Krise im Laufe des Jahres erfolgreich fortsetzen. Am 5. März fand noch unter „normalen“ Bedingungen eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Verpackung adé!“ mit Prof. Dr. Michael Braungart im Treffpunkt Rotebühlplatz der Volkshochschule Stuttgart statt. Dabei wurde mit Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über den ressourcenschonenden Umgang in der Verpackungsindustrie diskutiert.

Eine ganze Reihe von weiteren geplanten Veranstaltungen mussten dann aber verschoben werden bzw. fielen ganz und gar der Pandemie zum Opfer. Bereits am 14. Mai stellte sich der Landesverband aber auf die neue Situation ein und veranstaltete ein „Virtuelles UNO-Forum“ in digitaler Form mit Christoph von Toggenburg, CEO von World Vision Switzerland und Global Leadership Fellow beim World Economic Forum. Dieser interessante Gesprächspartner arbeitete jahrelang in Konfliktregionen u.a. für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (ICRC) und die Vereinten Nationen.

Im Mai unterstützte der Landesverband wieder die Menschenrechtswoche in Tübingen, die diesmal auch in digitalisierter Form stattfinden musste. Gerade in dieser Krisenzeit war die Arbeit mit Kooperationspartnern wie dem Welthaus Stuttgart und dem Stuttgarter „Agenda-2030-Bündnis“ besonders hilfreich. Dabei brachte sich der Landesverband im Rahmen seiner Mitgliedschaft aktiv in die Konzepte und Aktivitäten ein.

Mehrfach aufgrund der Krise verschoben, gelang es schließlich doch am 30. Juni einen Themenabend mit Sven Plöger unter der Schlagzeile „Klimawandel: Gute Aussichten für Morgen?“ mit den Kooperationspartnern in Stuttgart zu organisieren. Nicht mit Begriffen wie einer Klimakatastrophe resignieren, sondern mit unseren Chancen agieren – das war das Motto von Plöger, der über die 17 Nachhaltigkeitsziele und die Rolle der Vereinten Nationen referierte. Im Gespräch mit den beiden UN-Jugenddelegierten Sophia Bachmann und Felix Kaminiski und in der Diskussion mit dem Publikum, das leider begrenzt werden musste, entstand ein spannender Abend.

Ein besonderes Highlight im Jahr 2020 war die Gründung des Migrations- und Integrationsforums Baden-Württemberg (MIF) mit dem Ministerium für Soziales und Integration und der Landeszentrale für politische Bildung, was mit einem Kooperationsvertrag besiegelt wurde. Ebenfalls wegen der Corona-Krise verschoben, fand dann doch die Auftaktveranstaltung in digitaler Form am 12. Oktober im Stuttgarter Hospitalhof statt. Der Mitschnitt der Veranstaltung mit prominenten Rednern wie Heribert Prantl, die auf ein großes Interesse stieß, wurde inzwischen bereits 1200 mal abgerufen: www.mif-bw.de. Diskutiert wurde auf der Konferenz mit Politikern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Medienvertretern und Öffentlichkeit auch die Rolle der Vereinten Nationen bei der internationalen Migration.

Mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Politische Bildung Online der Zentralen für politische Bildung arbeitete der Landesverband ebenfalls zusammen und unterstützte dabei einen „Welt-Quiz“ mit Informationsmaterial, Give-aways und Büchern. Damit wurde nicht nur der Landesverband, sondern die DGVN insgesamt prominent bundesweit ins Bewusstsein gerückt. Ein besonderes Anliegen des Landesverbandes war es wieder, engagierte junge Leute wie bei der Tübinger Menschenrechtswoche oder zum Jahresende die Karlsruhe Model United Nations Conference (KAMUN) zu fördern. Die Karlsruher DGVN-Mitglieder haben eine Softwarelösung für MUN Konferenzen entwickelt, die gerade in diesen Zeiten sehr wichtig ist und die der Landesverband finanziell unterstützte.

Bundesweit brachte sich der Landesverband wieder in die DGVN ein, mit dem Jugendfriedenspreis, wobei die Verleihung wegen der Krise verschoben werden musste. Darüber hinaus setzte er sich für die verstärkte Zusammenarbeit mit den Landesverbänden ein, wobei am 11. Juli eine Zoomkonferenz stattfand. Der Landesvorsitzende ist in seiner Funktion als Mitglied im Bundesvorstand aktiv. Martin Kilgus, stellvertretender Landesvorsitzender, konnte als Vorsitzender der Satzungskommission die Dinge voranbringen.

2021 – Klimaflucht im Brennpunkt

Die Pandemie erschwerte weiterhin die Arbeit des Landesverbandes, die trotzdem erfolgreich weitergeführt werden konnte. Ein Schwerpunkt der Arbeit sind regelmäßige Studien und Aktualisierungen zur migrationspolitischen Forschung, darunter ein Bericht zum Begriff Migrationshintergrund:  Migrations- und Integrationsforum Baden-Württemberg - Integrationsbericht 2020 - Migrationstagung - Pro Contra Begriff „Migrationshintergrund" (mif-bw.de) Ein weiterer Fokus der Arbeit des Landesverbandes liegt auf dem MIF-Newsletter, unter anderem mit einem Dossier zur „Klimaflucht“, die durch die Klimakrise verschärft und der nur im internationalen Rahmen unter dem Dach der Vereinten Nationen begegnet werden kann: Klimaflucht und Umweltflüchtlinge. Ein LpB-Dossier (lpb-bw.de)

Zu diesem Thema fand im Juni auch eine Kooperationsveranstaltung mit dem DGVN-Landesverband Nord und Engagement Global statt. Dies musste pandemiebedingt online erfolgen. Eine Vortragsveranstaltung von Karl-Heinz Meier-Braun auf Einladung der Volkshochschule und der Klimaschutzbeauftragten der Stadt konnte jedoch zum ersten Mal seit langer Zeit in Präsenz in Offenburg verwirklicht werden.

Der Landesverband arbeitet im breiten Bündnis Stuttgarter Initiativen mit, die sich für eine lokale Umsetzung der in der UN-Agenda 2030 festgeschriebenen 17 Zielen nachhaltiger Entwicklung einsetzen (Sustainable Development Goals, SDGs). Erklärtes Ziel des Bündnisses ist es, mit vielfältigen Aktivitäten über die Agenda 2030 zu informieren, neue Projekte zu entwickeln und für die Umsetzung der SDGs vor allem in der Region Stuttgart zu mobilisieren. Zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen gerade im Hinblick auf die Bundestagswahlen wurden dabei durchgeführt. Ein Highlight war die zweite Veranstaltung mit Sven Plöger am 23. Juni 2021 in Stuttgart zum Klimawandel, bei der auch Jugendbeiräte der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg mitdiskutierten. Fast schon traditionsgemäß war der Landesverband Mitveranstalter und Förderer der Tübinger Menschenrechtswoche, bei der junge Leute das Thema Menschenrechte in die Öffentlichkeit bringen und die diesmal durch ein Interview mit dem Landesvorsitzenden hervorgehoben wurde.

Eine besondere Ehre wurde dem Landesvorsitzenden 2021 zuteil, als er mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde. In seiner Laudatio würdigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann das Engagement von Karl-Heinz Meier-Braun im Rahmen der DGVN. Auf Bundesebene konnte der Landesvorsitzende als Mitglied im Bundesvorstand die Arbeit der DGVN mitgestalten und die Interessen der Landesverbände einbringen. Martin Kilgus, stellvertretender Vorsitzender, gelang es in teilweise aufwendigen und schwierigen Diskussionen die Satzungskommission der DGVN zu leiten und zu einem guten Ergebnis zu bringen.

Engagierte Mitglieder im Landesverband wie Erwin Eisenhardt mit der Renninger Agenda 21, holten am 29. Oktober 2021 die mobile Ausstellung „Gemeinsam stärker“ der DGVN nach Renningen. Das Ausstellungsmobil stand einen Tag lang auf dem Rennniger Markplatz, wo zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Welt der Vereinten Nationen „eintauchen“ konnten. Die Wanderausstellung wurde auf die Initiative von Jonas Bruns auch nach Karlsruhe geholt, wo 60 Schüler und Studenten im Rahmen des UN-Planspiels Model United Nations vom 12. bis 14. November mit Unterstützung des Landesverbandes diskutierten.  Nachdem die Karlsruher Model United Nations Konferenz, kurz: KAMUN, 2020 pandemiebedingt das erste Mal nicht stattfinden konnte, fand 2021 das zehnjährige Jubiläum der Veranstaltung statt. Unter strengsten Hygieneauflagen konnten Schüler und Studenten aus über 30 Ländern miteinander um die besten Resolutionen ringen, viel lernen und neue Freundschaften knüpfen.  

Einen überraschenden Besuch bekam der Landesverband im Berichtsjahr von der United Nations Association of Russia, dem Gegenstück der DGVN in Russland. Ein offener und kritischer Meinungsaustausch fand im Büro der DGVN im Gebäude des Instituts für Auslandsbeziehungen am Charlottenplatz statt. Dort erreichten das Büro trotz Corona wieder zahlreiche Anfragen, meist ganz persönlicher Natur, mit der Bitte um Hilfe von den Vereinten Nationen.

Ein Höhepunkt zum Jahresende war zweifellos eine Kooperationsveranstaltung zur Klimaneutralität, Kreislaufwirtschaft und sozialen Nachhaltigkeit. „Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen werden wir als Gesellschaft nur erreichen, wenn wir auf besondere kulturelle und soziale Zugänge zur Nachhaltigkeit Rücksicht nehmen und kreative Lösungen für die ganz unterschiedlichen Bedarfe in der Gesellschaft und Wirtschaft entwickeln,“ hieß es auf der „creatables online-Konferenz“, bei der internationale Speaker*innen dazu Impulse aus ihrem jeweiligen Kulturkreis und Fachbereich gaben. Der Livestream der Konferenz kann auf Youtube nachverfolgt werden: https://www.youtube.com/watch?v=ThklckukXn4

 

 
 
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