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Studium generale

Adelbert-Ludwigs-Universität Freiburg

Podiumsdiskussion
Nachhaltige Entwicklung, Menschenrechte, Klimaschutz, Frieden Ist die Agenda 2030 der Vereinten Nationen zu ambitioniert?

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V (DGVN) und der Landeszentrale für politische Bildung Freiburg

Donnerstag / 09.05.19 / 20 Uhr c.t. / HS 1199, KG I

Die im Jahr 2015 von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen beschlossenen 17 „Nachhaltigen Entwicklungsziele" (Sustainable Development Goals, SDG) fordern von allen UN-Mitgliedsländern für den Zeitraum bis 2030 erhebliche Anstrengungen, u.a. bei der weltweiten Beseitigung von Armut und Hunger, beim Aufbau einer widerstandsfähigen Infrastruktur, beim Erhalt der Artenvielfalt und beim Klimaschutz.
Doch ist überhaupt leistbar, was diese „Agenda 2030", der in der Geschichte der Vereinten Nationen bisher ehrgeizigste Aktionsplan, in so verschiedenen Handlungsfeldern gleichzeitig fordert? Sind die 17 Nachhaltigkeitsziele, ihrerseits ausdifferenziert in 169 Einzelziele, eigentlich frei von inneren Widersprüchen? Sind die von den Vereinten Nationen vorgegebenen Ziele am Ende gar zu ambitioniert?
Welche Herausforderungen ergeben sich für einzelne Staaten, für Deutschland, für die Europäische Union? Und schließlich: Was kann und muss getan werden, um unsere natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft und nachhaltig zu bewahren?

Begrüßung und Einführung:

  • Dr. Arndt Michael, ass. iur., Politikwissenschaftler, Programmkoordinator Colloquium politicum

Auf dem Podium:

  • Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, MdB (1998-2005), Ko-Präsident Club of Rome (2012-2018)
  • Hans-Christof Graf von Sponeck, UN-Diplomat (1968-2000)
  • Elise Zerrath, UN-Nachhaltigkeitsexpertin

Moderation:

  • Dr. Ekkehard Griep, Stellvertretender Bundesvorsitzernder Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN)

Nach der Veranstaltung finden noch Gespräche an verschiedenen Schulen in Freiburg zum gleichen Thema statt.

Organisator: Andreas Winterhalder (DGVN)

Weitere Infos: www.studiumgenerale.uni-freiburg.de/cp/ev

 

UNO-Forum

Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Gastvortrag 
Krise des Multilateralismus – Krise der Vereinten Nationen?

In Zusammenarbeit mit der UN Hochschulgruppe Tübingen und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V (DGVN

Mittwoch / 08.05.19 / 20 Uhr c.t. / Seminarraum 124 des Instituts für Politikwissenschaft der Uni Tübingen (Melanchthonstraße 36, Tübingen)

„Der Multilateralismus ist in der Krise. Staaten ziehen sich aus Verträgen zurück, missachten festgelegte Regeln und entwickeln keine neuen Normen. Populistische und autokratische Bewegungen tragen genauso zur Krise bei wie internationale Institutionen selbst. Einen Hoffnungsschimmer stellt der UN-Reformgipfel im Jahr 2020 dar.“ (Tanja Brühl für die „Zeitschrift für die Vereinten Nationen und ihre Sonderorganisationen“, Heft 1/2019).

Am Mittwoch, den 08. Mai 2019, veranstaltet die United Nations Hochschulgruppe Tübingen in Zusammenarbeit mit der DGVN Baden-Württemberg einen Gastvortrag zum Thema „Krise des Multilateralismus – Krise der Vereinten Nationen?“. Hierzu freuen wir uns, Frau Prof. Dr. Tanja Brühl von der Goethe Universität Frankfurt in Tübingen begrüßen zu dürfen. Ab 20:15 wird diese im Seminarraum 124 des Instituts für Politikwissenschaft der Uni Tübingen (Melanchthonstraße 36, Tübingen) den ersten Gastvortrag des Semesters halten und danach noch mit den Anwesenden diskutieren.

Organisator: Caroline Micek (UN HSG Tübingen) und Dr. Marc Zeccola (DGVN)

 
 
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