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VeranstaltungshinweiseDienstag, 17.02.2026, 18:30 Uhr Lateinamerika und Europa: Mercosur — Eine Chance für die ZukunftAmérica Latina und Europa sehen sich Herrschaftsansprüchen der großen Weltmächte USA, China und Russland gegenüber. Wenn Europa frei bleiben will, muss es sich seiner eigenen Potentiale mit 350 Millionen Einwohnern, Spitzenforschung und Wirtschaftskraft vergewissern und mit den aufsteigenden Ländern des Südens verbünden. Europa muss endlich Freihandelszonen mit Mercosur, Indien, Indonesien, Kenia und Süd- und Westafrika bilden, um eine wirtschaftliche Gegenmacht zu bilden und Demokratie und Freiheit zu sichern. "Aus der Sicht des Globalen Südens ist die Antwort eindeutig: Die Turbulenzen des Jahres 2025 deuten auf eine Welt hin, in der Macht diffus, Allianzen fließend und Ordnung ungewiss ist. Wir befinden uns nicht im Jahr 1955, sondern im Jahr 1910 — nur dass zu den Risiken jener Zeit noch Atomwaffen, digitale Netzwerke und planetare Gefahren hinzukommen." (Matias Spector) Martin Kilgus spricht mit Klaus-Peter Murawski, Stuttgarter Bürgermeister und Staatsminister a.D., und heute engagiert als Unternehmer in Uruguay. Er spiegelt die schwierige gemeinsame Geschichte in eine Zukunft voller Chancen. DGVN Landesverbände - Studienseminare 2026Die Landesverbände Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen setzen das Angebot an Studienseminaren fort. Nachdem 2024 das Studienseminar Washington D.C:-New York und 2025 das Studienseminar Westlicher Balkan auf großes Echo bei den Mitglieder der DGVN stießen und stets ausgebucht waren, sind für 2026 zwei Studienseminare in Planung: Washington D.C. - New York revisitedIm Oktober 2024 bekamen knapp 30 DGVN-Mitglieder in Washington D.C. und New York einen Einblick in die damals aktuellen Herausforderungen der US-amerikanischen Innen- und Außenpolitik, beides auch mit Schwerpunkten zu UN-relevanten Themen. Das Studienseminar fand in Mitten des damaligen US-Präsidentschaftswahlkampfes statt. Die Frage damals: Was passt, wenn Donald Trump neuer Präsident der USA wird? Wird sich das Land verändert? Welche Agenda wird er umsetzen und welche Rolle hat dabei das Project 2025 der Heritage Foundation? Im März 2026 werden damalige und neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder nach Washington D.C. und New York fahren, mit damaligen und neuen Referentinnen und Referenten sprechen, um aufzuarbeiten und zu verstehen, was sich wie und warum verändert hat und welche Folgen die Politik des US-Präsidenten hat. Dabei kommen Befürworter wie Gegner der aktuellen Entwicklung zu Wort. In New York ist zudem die Teilnahme an den kommenden NMUN geplant. Ausschreibung des Studienseminars Südkorea und JapanFür Herbst 2026 ist eine Studienreise nach Südkorea und Japan in Planung, an der sich auch der DGVN-Landesverband Berlin-Brandenburg beteiligen möchte. Details zu dieser Reise und UN-bezogenen Themen der asiatischen Sicherheits- und Entwicklungspolitik folgen in Kürze. |
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