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| Veranstaltungen des DGVN-Landesverbandes 2026
Dienstag, 13. Januar 2026 - 19:00 Uhr
Deutsch-Amerikanisches Zentrum Stuttgart
Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart
Project 2025: Eine kritische Analyse
Project 2025, das Manifest u. a. der rechtskonservativen Heritage Foundation, skizziert einen radikalen Umbau der USA – von der Umstrukturierung zentraler Behörden über die Stärkung präsidialer Macht bis hin zur Einflussnahme auf Justiz und Bildung. Was einst als Vision begann, wird zunehmend politische Realität.
Welches Gesellschaftsbild formt das Projekt? Welche Maßnahmen hat die aktuelle US-Regierung bereits umgesetzt, wo stößt sie an Grenzen und welche Schritte stehen noch bevor?
Martin Kilgus von der DGVN Baden-Württemberg, gab einen Einblick in die Kernpunkte der Project 2025-Agenda, in die Entstehungsgeschichte der Agenda und bietet einen Überblick, wie die Umsetzung der Agenda in den USA und außerhalb bewertet wird.
Die Veranstaltung wurde vom DAZ Stuttgart in Kooperation mit dem Landesbüro Baden-Württemberg der Konrad-Adenauer-Stiftung angeboten.
Mittwoch, 04.02.2026 - 18:00h - 19:30h
Online
Reformen, die die Welt bewegen?
Diskussion zur Stärkung des UN-Umweltsystems in Zeiten der Klima- und Umweltkrise
Die DGVN lud auf Initiative ihres Arbeitskreises „UN-Reform“ zu einer Online-Diskussion mit dem Wissenschaftler und Autor Prof. Dr. Frank Biermann über Möglichkeiten zur Stärkung des UN-Umweltsystems ein.
https://dgvn.de/aktivitaeten/einzelansicht/reformen-zur-staerkung-des-un-umweltsystems
24. November 2025 - 30. Januar 2026
Ausstellung "Ankommen und bleiben? - 70 Jahre deutsch-italienisches Anwerbeabkommen"
Die an diesem Abend eröffnete Ausstellung „Ankommen und bleiben? 70 Jahre deutsch-italienisches Anwerbeabkommen“ war bis 30. Januar 2026 im Hauptstaatsarchiv Stuttgart zu sehen. Öffentliche Führungen Mittwochs 11.30 Uhr sowie für Gruppen nach Vereinbarung in deutscher und italienischer Sprache. Weitere Informationen unter www.landesarchiv-bw.de.
Bitte beachten Sie auch das Online-Dossier der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg unter www.lpb-bw.de/anwerbeabkommen-italien.
Anwerbeabkommen Deutschland-Italien
Wie Deutschland zum Einwanderungsland wurde. Festveranstaltung
Mainz, Mittwoch 14. Januar 2026, Stadttheater, 17:00 Uhr
Am 20. Dezember 2025 jährt sich das in Rom unterzeichnete deutsch-italienische Anwerbeabkommen zum 70. Mal. Ein Abkommen, das zum Modell für spätere Vereinbarungen der Bundesrepublik mit anderen Ländern wurde und eine neue Ära deutscher Migrationsgeschichte einleitete. Doch was steckt hinter dieser historischen Wegmarke, jenseits der bekannten Schlagworte „Gastarbeiter“ und „Wirtschaftswunder“? Welche Hoffnungen und Enttäuschungen begleiteten die ersten Ankommenden? Wer blieb, wer wagte die Rückkehr und welche Spuren haben ihre Geschichten in Familien und Gesellschaft hinterlassen? Welche Rolle spielt Migration für das Selbstbild Deutschlands damals wie heute?
Diesen Jahrestag nahmen wir zum Anlass, persönliche Stimmen zu hören und der Frage nachgehen, wie sich Deutschland in diesen sieben Jahrzehnten zu einem Einwanderungsland entwickelt hat.
An der Veranstaltung nahm DGVN-Migrationsexperte Karl-Heinz Meier-Braun teil, der intensiv zum deutsch-italienischen Anwerbeabkommen und dessen Wirkung bis heute arbeitet.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Dienstag, 17.02.2026, 18:30 Uhr
Stiftung Geißstraße
Geißstraße 7, Stuttgart-Mitte
Lateinamerika und Europa: Mercosur — Eine Chance für die Zukunft
América Latina und Europa sehen sich Herrschaftsansprüchen der großen Weltmächte USA, China und Russland gegenüber. Wenn Europa frei bleiben will, muss es sich seiner eigenen Potentiale mit 350 Millionen Einwohnern, Spitzenforschung und Wirtschaftskraft vergewissern und mit den aufsteigenden Ländern des Südens verbünden. Europa muss endlich Freihandelszonen mit Mercosur, Indien, Indonesien, Kenia und Süd- und Westafrika bilden, um eine wirtschaftliche Gegenmacht zu bilden und Demokratie und Freiheit zu sichern.
"Aus der Sicht des Globalen Südens ist die Antwort eindeutig: Die Turbulenzen des Jahres 2025 deuten auf eine Welt hin, in der Macht diffus, Allianzen fließend und Ordnung ungewiss ist. Wir befinden uns nicht im Jahr 1955, sondern im Jahr 1910 — nur dass zu den Risiken jener Zeit noch Atomwaffen, digitale Netzwerke und planetare Gefahren hinzukommen." (Matias Spector)
Martin Kilgus spricht mit Klaus-Peter Murawski, Stuttgarter Bürgermeister und Staatsminister a.D., und heute engagiert als Unternehmer in Uruguay. Er spiegelt die schwierige gemeinsame Geschichte in eine Zukunft voller Chancen.
Montag, 13. April 2026
18:00 - 19:30 Uhr
Das Büro West, Stuttgart
Resilienz gegen hybride Angriffe - Grenzüberschreitende Krisenprävention und europäische Zusammenarbeit für bessere Krisenvorsorge
In einer Zeit, die von Desinformationskampagnen, Cyberangriffen und geopolitischer Unsicherheit geprägt ist, reichen traditionelle Sicherheitskonzepte nicht mehr aus. Mit der zunehmenden Bedrohung durch hybride Angriffe verschwimmen die Grenzen zwischen militärischer und ziviler Verteidigung immer mehr. Gesellschaftliche Resilienz ist heute ein zentrales Element für Sicherheit und die Stabilität demokratischer Ordnungen. Auch innerhalb der NATO lässt sich eine klare Dynamik beobachten: Abschreckung und Verteidigung werden zunehmend als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden, bei der nicht nur Streitkräfte, sondern ebenso kritische Infrastrukturen, Behörden, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eng verzahnt handeln müssen. Dadurch gewinnt das Konzept der Gesamtverteidigung besonderen Stellenwert – als Rahmen, der militärische Einsatzbereitschaft mit ziviler Vorsorge, Krisenmanagement und Resilienz gegen hybride Bedrohungen zusammenführt.
Diese Veranstaltungsreihe beleuchtet die Konzepte der Gesamtverteidigung und gesellschaftlichen Resilienz am Beispiel von Staaten, die schon lange in unmittelbarer Nähe strategischer Bedrohungen leben – wie Finnland und die baltischen Länder. Ihre Erfahrungen bieten wertvolle Impulse für Deutschland und andere Staaten, die angesichts einer zunehmend umkämpften Weltordnung ihre sicherheitspolitischen Grundlagen überdenken.
Unsere Expertinnen und Experten diskutierten darüber, wie Gesamtverteidigung als Zusammenspiel von militärischer Abschreckung und Verteidigung, ziviler Vorsorge und gesellschaftlicher Resilienz wirksam organisiert werden kann. Wer trägt dabei in Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft welche Verantwortung? Welche Resilienzstrategien stärken Prävention und Reaktionsfähigkeit gegenüber hybriden Angriffen? Und wie gelingt eine zivil-militärische Zusammenarbeit, die im Krisenfall schnell, verlässlich und rechtsstaatlich funktioniert – und die Bevölkerung als informierte Akteurin einbindet?
Diese Veranstaltung führten wir in Kooperation mit der Friedrich Naumann Stiftung - Für die Freiheit durch.
Es diskutieren:
Christoph Eichhorn war deutscher Botschafter in Estland und Bulgarien sowie Gesandter in Washington. Zuvor war er ARD-Journalist und EU-Consultant. Heute berät er Unternehmen, Institutionen und Universitäten zu Digitalisierung, Cybersicherheit, Außen- u. Sicherheitspolitik, Geostrategie sowie Fake News und Desinformation.
Irma Petraitytė-Lukšienė ist Expertin für zivile Resilienz & Gesamtverteidigung. Sie ist Vorsitzende der Kommission für zivile Resilienz der Litauischen Weltgemeinschaft und ist aktiv in Krisenmanagement & Ukraine-Hilfe, stärkt Politik, NGOs & Litauen-Deutschland-Kooperationen zur Resilienz & Wehrhaftigkeit.
Niko Reith ist wirtschafts- und sozialpolitischer Sprecher der FDP/DVP-Fraktion und Landtagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Tuttlingen – Donaueschingen. Er war Obmann der Enquete-Kommission „Krisenfeste Gesellschaft“.
Mittwoch, 22. April 2026
19:00 - 20:30 Uhr
Venue: Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart
Language: English
Registration: Please register via anmeldung@daz.org
Reinventing Transatlantic Ties! - The Future of German-American Relations
For decades, the strong partnership between the United States and Europe has been built on shared values and mutual trust. Yet, in a time marked by geopolitical tensions, ongoing conflicts, and growing debates about the future of international cooperation and multilateralism, the transatlantic relationship faces both renewed expectations as well as new uncertainties.
How are political developments in Washington, Brussels, and Berlin reshaping the alliance? What role will security and trade play in defining the next chapter of transatlantic ties? And how can we navigate disagreements while strengthening our shared interests? What is the role of civil society actors on both sides of the Atlantic and private friendships in fostering a stable relationship?
In this discussion, Robin Quinville (Director of the Wilson Center’s Global Europe Program) and Dr. Martin Kilgus (United Nations Association of Germany–Baden-Württemberg) discussed the challenges and opportunities facing one of the world’s most important bilateral partnerships.
With: Robin Quinville, Wilson Center; Dr. Martin Kilgus, United Nations Association of Germany – Baden-Württemberg
In cooperation with: Hospitalhof Stuttgart, The American Council on Germany, 1014 Deutschland e.V. and DGVN-Baden-Württemberg e.V.

Robin Quinville is the former Director of the Wilson Center's Global Europe Program. She spent more than 30 years as a U.S. diplomat, having served primarily in Europe – including postings to two multilateral organizations (the Organization for Security and Cooperation in Europe and NATO) and bilateral postings to Cyprus, Bosnia, Greece, the United Kingdom, and Germany. She also spent a year in Baghdad, Iraq. In Washington, she directed the Office of Western European Affairs at the Department of State and served as a Wilson Center State Department Fellow for a year. Her last foreign posting was as the Charge d'Affaires at the U.S. Embassy in Berlin, Germany.
Ms. Quinville holds a master’s degree and M. Phil. in international relations from the Columbia University. and a bachelor’s degree in political science from University of Redlands. She is widely recognized for her expertise in European affairs, alliance politics, and transatlantic cooperation.
Photo: Robin Quinville
4. - 7. Juni 2026
Heidelberg
Heidelberg Model United Nations 2026
Bei den Heidelberg Model United Nations nahmen rund 100 Delegierte teil, verteilt auf sieben Komitees. Hier waren unter anderem SPECPOL, UN Women und der Sicherheitsrat vertreten. Eine Besonderheit der Konferenz war die Zusammenarbeit mit dem Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg, durch welche eines unserer Komitees durchgängig in verschiedene Sprachen simultan übersetzt wurden. Die Gäste kamen auch aus Partnervereinen in Konstanz, Mannheim und Hamburg sowie internationalen Teilnehmenden aus der Schweiz, dem Vereinigten Königreich, Malta und Frankreich. DGVN-Vorstandsmitglied Yannick Dietrich stellte in einem Side-Panel die Arbeit von UN im Klassenzimmer sowie die Rolle von MUN-Teilnahmen für die eigene berufliche Entwicklung vor.
Weitere Infos: www.hd-mun.org
Die JUNGE DGVN bot an:
Exkursion nach Brüssel im Herbst 2026
Date:September 2026
Vier Tage an der Schnittstelle von europäischer und internationaler Politik.
Was erwartet dich?
Du interessierst dich für die Vereinten Nationen, multilaterale Zusammenarbeit und internationale Politik? Dann komm’ mit auf eine viertägige Exkursion nach Brüssel!
Gemeinsam setzen wir uns vor Ort mit der Arbeit der Vereinten Nationen und ihrer Organisationen auseinander und gewinnen praxisnahe Einblicke in multilaterale Zusammenarbeit und internationale Entscheidungsprozesse.
Warum Brüssel?
Brüssel zählt zu den wichtigsten Zentren internationaler Politik weltweit. Neben den Institutionen der Vereinten Nationen und Europäischen Union sind hier zahlreiche internationale Organisationen, diplomatische Vertretungen und Akteure der multilateralen Zusammenarbeit ansässig. Mit der zweithöchsten diplomatischen Dichte der Welt nach New York bietet die Stadt ideale Voraussetzungen, um globale Herausforderungen, internationale Verhandlungen und die Rolle multilateraler Institutionen aus nächster Nähe kennenzulernen.
Unser Programm
Im Mittelpunkt der Reise stehen Besuche bei Organisationen und Institutionen der Vereinten Nationen sowie Gespräche mit Akteurinnen und Akteuren aus der Praxis. Ziel ist es, den Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in die Arbeit verschiedener UN-Organisationen sowie deren Zusammenarbeit mit internationalen Partnern und politischen Akteuren zu ermöglichen.
FREIMUN26
30. Juli bis 1. August 2026
Die Freiburg Model United Nations kooperierten in diesem Jahr mit dem DGVN Landesverband Baden-Württemberg. Neben den MUNs in Heidelberg, Karlsruhe, Tübingen und Stuttgart waren die FREIMUN26 ein Höhepunkt im Südwesten des Landes. Das Veranstaltungsteam schreibt:
"This year, our conference is theme "Uniting Voices - From the Länd to the Wörld." In Baden-Württemberg, the self-proclaimed “The Länd,” we bring together voices from around the world to work constructively on solutions to global problems. Through this shared dialogue, we strengthen international exchange and underscore the importance of diplomacy - an aspect that is particularly relevant in today’s global landscape."
Weitere Information zu FREIMUN 26
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